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Kapitel 4 - Vernichtende Wahrheit

  Nach dem Essen verabschiedete sich Charles von den anderen Jungen und machte sich auf den Weg, um Valentin zu suchen. Sein erster Anhaltspunkt war das Schlafzimmer der Zehn- bis Zw?lfj?hrigen im ersten Stock des Waisenhauses. Wie Charles durch Gespr?che der ?rzte mitbekommen hatte, mussten Ressourcen sparsam eingesetzt werden. Deshalb schliefen die Kinder im Alter von vier bis sechs, sieben bis neun, zehn bis zw?lf und dreizehn bis sechzehn jeweils im selben Zimmer. Nachdem er nun offiziell von der Krankenstation entlassen worden war, fand Charles hier ebenfalls seinen Platz.

  Im neuen Zimmer angekommen, merkte er nach kurzem Blick durch den Raum schnell, dass alle seine pers?nlichen Gegenst?nde bereits auf einem der Betten lagen. Nicht, dass er überhaupt viel mitnehmen konnte. Alles, was das Feuer überlebte, waren sein Schlafanzug, den er in jener Nacht trug, und sein Arkafon, das Charles vor dem Schlafen in eine der Taschen gesteckt hatte.

  Zum Glück wurden die Dinger bisher noch nicht verboten. Bei der letzten Diskussion über die Abschaffung konnten die Magier nur knapp gewinnen. Wenn das so weitergeht, k?nnte es sein, dass ich eventuell meins bald abgeben muss.

  Da er Valentin weder hier noch auf dem Jungenklo finden konnte, setzte sich Charles auf das ihm zugeteilte Bett. Er griff nach dem Arkafon, um das Foto von sich und seinen Eltern anzuschauen. Nachdem Charles genug Mana in die eingebauten Zaubersteine geleitet hatte, erschien eine Benutzeroberfl?che. Es dauerte jedoch nicht lange und seine Augen weiteten sich. Das bekannte Familienportr?t, das seinen Hintergrund h?tte schmücken sollen, war durch eines der Standardbilder ersetzt worden. Ihm fielen zudem weitere Ungereimtheiten auf. Beispielsweise geh?rte das Arkafon zwar zur selben Marke wie seines, aber es handelte sich um ein komplett anderes Modell und die eingebauten Zaubersteine unterschieden sich sehr. Charles vermisste viele der bekannten Spiele und konnte seine Bibliothek an Abenteuerromanen nicht finden. Nach der anf?nglichen Verwirrung navigierte er in die eigenen Dateien, um zu sehen, ob die Bilder seiner Familie noch vorhanden waren oder die Erzieher diese eventuell gel?scht hatten. Unerwarteterweise stie? er auf mehrere Ordner mit den Namen ?Amadeus“, ?Valentin“, ?Caleb“ und ?Rochelle“. Charles ?ffnete den Ordner mit dem Namen ?Valentin“ und was er zu sehen bekam, lie? ihm das Blut in den Adern gefrieren. Es waren mehrere Bilder von Valentin, wie er Amadeus oder Caleb qu?lte. Auch ein ihm bisher unbekanntes M?dchen, bei dem es sich wahrscheinlich um die beim Essen erw?hnte Rochelle handelte, war auf diesen Fotografien vertreten. Mit seinen F?usten, Fü?en oder sogar St?cken schlug Valentin auf die anderen Kinder ein, zog an ihren Haaren oder hielt ihren Kopf unter Wasser. Andere Fotos waren sogar noch schlimmer. Allerdings waren dort nicht nur Bilder zu finden. Videos, in denen Valentin die Kinder mit Klobürsten oder anderen kratzigen Gegenst?nden abschrub, bis deutliche R?tungen und teilweise Blut auf ihren Rücken zu sehen waren, befanden sich ebenfalls dort. Absolut angewidert wagte Charles es erst gar nicht, in die anderen Ordner zu schauen.

  Wie kann Valentin nur so grausam zu den anderen sein? Ich dachte, sie w?ren alle Freunde, und er wirkte auf mich wie eine gutherzige Person. Klar hat er hier und da ein paar Macken, aber niemand ist perfekt, oder? Ich sch?tze ihn generell als sehr nett und mitfühlend ein. Hat er das etwa nur vorgespielt?

  Mehrere Fragen schossen ihm durch den Kopf.

  Hat Valentin mir das mit Maya etwa nur verschwiegen, weil sie ihn für seine Taten bestraft hat? Wollte er einfach nicht zugeben, dass er die anderen Kinder misshandelt hatte und Maya sich in deren Namen an ihm r?chte?

  Charles wusste nicht mehr, was er glauben sollte. Ihm war übel bei den Gedanken an die Bilder und die nun pseudofreundlich wirkende Maske, die Valentin anscheinend aufsetzte, um die unglaubliche Bosheit in seinem Herzen zu verbergen.

  Womit haben seine ?Kumpels“ das nur verdient? Sind sie überhaupt seine Freunde oder kontrolliert er sie nur mit Gewalt?

  Ehe Charles noch weiter darüber nachgrübeln konnte, bemerkte er, wie Valentin pl?tzlich mit weit aufgerissenen Augen in der Tür stand. Seine rechte Hand war in einen Verband eingewickelt und auf seinem Gesicht war der pure Horror zu sehen.

  W?hrend Charles Augen sich mit Tr?nen füllten, wimmerte er: ?Valentin, wie konntest du nur? Das sind deine Freunde!“

  Kreidebleich im Gesicht stammelte Valentin mit zitternder, leiser Stimme: ?C-Charles, bitte gib mir das! Egal, was du tust, d-du musst mir das Arkafon geben!“

  Vorsichtig ging Valentin auf Charles zu, der sogleich vom Bett aufstand und zurückwich.

  ?Einen Dreck werde ich tun! Das ist der Beweis für deine Verbrechen. Als ob ich den einfach aush?ndige!“

  ?Du … du verstehst das nicht. Bitte vertraue mir einfach, Kumpel! Alles wird gut, wenn du mir das Arkafon gibst.“

  ?Wie soll ich dir denn noch vertrauen, nach dem, was ich gesehen habe?“

  Im n?chsten Moment biss Valentin die Z?hne zusammen und stürzte sich auf Charles. Die Jungen landeten auf dem Boden, wobei Charles das Ger?t aus der Hand rutschte. Beide rangen darum, wer es als Erster zu greifen bekam.

  Valentin schrie: ?Verdammt, Charles! Ich versuche nur, dich zu beschützen!“

  ?Du kannst doch nicht mal dich selbst beschützen!“, brüllte dieser zurück.

  Wild schlug Charles um sich und traf ein paar Mal Valentin, der vergeblich versuchte, dessen Arme festzuhalten. Wild w?lzten sie sich auf dem Boden herum, bis es Valentin gelang, die Oberhand zu gewinnen. Er schaffte es, sich auf Charles Brust zu setzen und seine Arme zu fixieren. Unaufh?rlich liefen Charles die Tr?nen über die Wangen. Daraufhin wirkte auch Valentin so, als h?tte ihn ein pl?tzlicher Schmerz getroffen.

  ?Tut mir leid, Kumpel. Das ist nur zu deinem Besten. Bitte beruhige dich einfach! Wenn Maya uns findet, dann ist das unser En…“

  Noch bevor er den Satz beenden konnte, h?rte Charles Schritte. Eine Person schien sich an den Türrahmen des Schlafzimmers zu lehnen und er vernahm das Seufzen eines M?dchens. Schlagartig riss Valentin die Augen auf und seine Lippe begann zu zittern, bevor er langsam den Kopf drehte. Ebenso sp?hte Charles an ihm vorbei zur Tür.

  ?Tzz, so geht das nicht, Jungs“, sagte das M?dchen und schüttelte den Zeigefinger.

  Mehr als erkennbar war für Valentin der schlimmstm?gliche Fall eingetreten. Pure Angst zeichnete sich in seinem Gesicht ab.

  ?Ma-Ma-Maya“, stotterte Valentin, als sich das M?dchen auf die beiden zubewegte.

  Sofort wandte sich Charles an sie: ?Maya, hilf mir! Valentin ist verrückt geworden. Auf dem Arkafon sind Videos, wie er die anderen Kinder misshandelt. Wir müssen unbedingt die Erzieher informieren.“

  Seelenruhig trat Maya an ihn heran, ging seitlich in die Knie, wobei sie darauf achtete, dass Charles ihre langen Beine sehen konnte, und l?chelte. Sie strich sich eine Haarstr?hne hinter das linke Ohr und fragte: ?Gef?llt dir, was du siehst, mein lieber Charlie?“

  Dieser starrte sie an, als h?tte Maya gerade in einer fremden Sprache zu ihm gesprochen.

  ?Wovon, verdammt nochmal, redest du?“

  Ihre Mundwinkel zogen sich nach oben und Maya hob das Arkafon auf. Zwischen zwei Fingern lie? sie es vor Charles’ Gesicht baumeln.

  ?Hat es dir gefallen, in meinen Sachen rumzuschnüffeln?“

  Sowohl die Augen von Charles als auch sein Mund begannen, sich wie von selbst zu ?ffnen. Ein leises ?Was?“ entfloh seiner Kehle, ehe er sich zu Valentin drehte, der seine Arme losgelassen hatte und mit Panik im Gesicht zu Maya schaute. Sie suchte etwas, ehe Maya den Bildschirm zu Charles drehte.

  ?Das hier ist eines meiner Lieblingsbilder.“

  Ihm wurde schlecht bei diesem fürchterlichen Anblick. Im Hintergrund sah man Amadeus, der seinen Kopf nach oben hielt und die Z?hne zusammenbiss. Tr?nen liefen ihm in Str?men über das Gesicht. An seinen H?nden, welche er ungl?ubig vor sich hielt, befand sich Blut. Vor ihm lag Valentin scheinbar bewusstlos mit offenen Wunden an den Armen. Als w?re nichts geschehen, stand Maya im Vordergrund des Bildes und grinste. Sie hielt zwei Finger hoch, die zu einem ?Peace“-Zeichen geformt waren, und zwinkerte der Kamera vor ihr zu. In dieser grausamen Situation hatte sie einfach ein Selfie gemacht. Voller Schrecken sah Charles sie an, als ihm die Wahrheit allm?hlich klar wurde. Nicht Valentin misshandelte die Kinder. Es war Maya, welche die F?den in der Hand hielt, und die anderen zappelten nur an diesen. Sie wurden von ihr erpresst und gezwungen, einander zu verletzen. Zu allem überfluss schien sich Maya an all dem zu erg?tzen.

  Stolen novel; please report.

  ?W-warum?“, fragte er mit zitternder Stimme.

  Mit einer unglaublichen Selbstverst?ndlichkeit in der Stimme, die keinerlei Platz für Zweifel lie?, antwortete sie: ?Warum? Hab’ ich es dir nicht bereits gesagt, Charlie? Das hier ist mein K?nigreich und ich werde niemals die Kontrolle verlieren. Wer meine Regeln nicht befolgt, der muss halt mit den Konsequenzen klarkommen.“

  Nachdem sie das gesagt hatte, erhob sich Maya und verlie? langsam den Raum. Dabei summte sie fr?hlich eine Melodie. Charles erkannte diese sofort. Sie geh?rte zu dem Lied, das seine Mutter immer sang. Ihr absoluter Lieblingssong. Aber nun wurden diese angenehmen Erinnerungen von der fürchterlichen Szenerie überschattet, die sich vor ihm abgespielt hatte. Statt etwas Positivem brachte er dieses Musikstück nun vor allem mit der unheimlichen Grausamkeit von Maya in Verbindung. Kaum hatte diese den Raum verlassen, atmete Valentin auf.

  ?Puh … ich dachte wirklich, mir geht es an den Kragen. Schei?e, ich hab mir fast in die Hose gemacht.“

  Infolgedessen biss Charles die Z?hne zusammen. Er stand auf, wischte sich über die Augen und schrie Valentin an: ?Wie kannst du sie damit nur durchkommen lassen? Sie ist ein Monster!“

  Die Gesichtszüge von Valentin entgleisten.

  ?Und was soll ich deiner Meinung nach tun? Soll ich einfach petzen gehen und riskieren, dass sie mir oder den anderen noch Schlimmeres antut?“

  Darauf hatte Charles keine Antwort und drehte den Kopf nur leicht weg, entt?uscht von seiner eigenen Insensibilit?t dieser verzwickten Situation gegenüber. Auf Winken von Valentins Hand setzte sich Charles wieder und schaute sein Gegenüber erwartungsvoll an. Dieser lie? den Kopf etwas h?ngen und schwieg, bevor er nach einer ganzen Weile zu erz?hlen begann: ?Das erste Mal traf ich Maya vor zwei Jahren, als ich frisch im Waisenhaus ankam. Damals war sie noch komplett anders drauf. Sie war nett und freundlich. Sogar fast überfürsorglich. An meinem absoluten Tiefpunkt half sie mir, wieder auf die Beine zu kommen. Keine Ahnung, woher Maya die hatte, doch sie gab mir immer gerne ein paar von ihren Keksen. So wurden wir schnell Freunde. Wir spielten den ganzen Tag und hatten viel Spa?. Eines Tages nahm ich mir allerdings, ohne zu fragen, einen Keks von ihr und bekam die echte Maya zu sehen. Ein unheimlich kalter und emotionsloser Ausdruck legte sich auf Mayas Gesicht. Ihre sonst so freundlichen Augen starrten mir direkt in die Seele und sie sagte: ?Leg den besser wieder zurück, oder ich breche dir die Hand.‘“

  Bei diesen Worten musste Charles schlucken.

  ?Und was hast du dann gemacht?“

  ?Ich wollte es den Erziehern sagen, aber sie hielt meine Hand fest und meinte, dass diese nicht immer da sein k?nnen, um mich zu beschützen. Sie hingegen h?tte jederzeit die Gelegenheit, mir etwas anzutun. Auf welcher Seite ich stehe, sollte deshalb gut überlegt sein. Natürlich hielt ich das für verrückt. Niemand würde sich einfach so herumschubsen lassen, nicht wahr? Also versuchte ich, meine magischen Kr?fte gegen sie einzusetzen. Allerdings funktionierten sie nicht.“

  Die Augenbrauen von Charles zogen sich nach oben.

  ?Deine Magiekr?fte sind also schon erwacht?

  ?Ja, Charles, ich habe die Pyromantie-Affinit?t.“

  Eine von Charles Brauen senkte sich wieder.

  ?Und sie haben in der Situation nicht funktioniert? Wie kann das sein? Hast du dein Mana nicht richtig transportiert?“

  Für einen Augenblick verstummte Valentin, drehte den Kopf leicht zur Seite und dann wieder zu Charles.

  ?Es war, als ob sie meine Zauber einfach mittendrin unterbrechen konnte. Ich bin mir sicher, dass ich beim Transport alles richtig gemacht habe. Doch als das Mana meine Hand schon fast erreicht hatte, stoppte es pl?tzlich. Ich konnte mich nicht an die Erzieher wenden, nicht gegen sie wehren und auch nicht fliehen, weshalb ich ihr schutzlos ausgeliefert war.“

  Tr?nen fingen an, still über Valentins Gesicht zu laufen, w?hrend er mit dem linken Arm die Verb?nde seines rechten festhielt und zitterte. Eine kurze Stille überkam die beiden, ehe Charles ihn ermutigte: ?Was ist mit den anderen aus der Freundesgruppe? Du bist mit Sicherheit kein Einzelfall, und mit gemeinsamen Kr?ften schafft ihr es bestimmt irgendwie, gegen sie vorzugehen.“

  ?Die anderen sind keine Hilfe, das wirst du noch früher oder sp?ter merken, Charles.“

  Nach kurzer überlegung fragte Charles, ob Valentin sich schon Hilfe bei den ?lteren Kindern geholt hatte.

  ?Das habe ich in meiner Verzweiflung schon versucht. Jedoch stellte sich dies als gewaltiger Fehler heraus.“

  ?Warum denn ein Fehler?“

  Diese Frage lie? Valentin innehalten. Nachdem er tief eingeatmet hatte, erz?hlte Valentin: ?Ein sechzehnj?hriger Junge nahm sich Maya zur Brust. Er sagte ihr, dass wir als ungewollte Kinder zusammenhalten müssten. Sollte sie also einem von den anderen Kindern auch nur ein Haar krümmen, dann würde er dafür sorgen, dass sie es bitter bereue.“

  Sein Zittern wurde st?rker. Er ballte die H?nde, kniff die Augen zusammen und lie? sich mit den F?usten voran auf den Boden fallen.

  ?Doch der Einzige, der etwas zu bereuen hatte, war ich!“

  Ein lautes Schluchzen erfüllte den Raum. Tr?nen tropften in dicken Perlen auf den Holzboden und Valentins K?rper fing an, regelrecht zu beben. Da es ihn schmerzte, Valentin so zu sehen, wollte Charles die Hand nach ihm ausstrecken. Kurz bevor er ihn erreichte, stoppte Charles jedoch, da Valentin sich wieder fasste und mit dem Handrücken die Tr?nen wegwischte.

  ?Wei?t du, zuerst war ich erleichtert darüber, Hilfe von den ?lteren Kindern zu bekommen, denn egal wie stark Maya war, sie musste ihnen einfach k?rperlich und magietechnisch unterlegen sein. Schlie?lich war sie damals erst elf Jahre alt. Ich hatte allerdings untersch?tzt, wie weit Maya bereit war, zu gehen, nur um die Kontrolle zu behalten. Nicht mal einen Tag sp?ter wurde der Junge mit einer Chlordioxidvergiftung ins Krankenhaus gefahren. Jemand hatte Bleichmittel unter das Essen gemischt. Es grenzte fast an ein Wunder, dass es nur ihn erwischte. H?tte er an diesem Tag einfach nur eine andere Pizza gew?hlt. Denn als er bei der Pizza Hawaii zugriff, fing schon beim ersten Bissen dieser schreckliche Husten an. Als N?chstes begann er, sich zu übergeben und um Luft zu ringen. Einige Erzieher brachten den Jungen direkt auf die Krankenstation und riefen den Notarzt. Derweil warfen die Küchenhelfer alle Pizzen auf der Stelle weg und verboten den Kindern, die bereits ein Stück hatten, dieses zu essen. Die Kleinen, welche durch dieses furchtbare Ereignis total verst?rt waren und nun bitterlich weinten, wurden von den restlichen Erziehern in den Arm genommen und beruhigt. Die anderen Kinder sahen hingegen angsterfüllt zu Maya, die mit einem L?cheln ihre Pizza Hawaii genoss. Das unheimliche Funkeln in ihren Augen werde ich niemals vergessen. Wir wussten nicht wie, aber alle waren sich einig, dass sie etwas damit zu tun hatte. Von dem Tag an wagte es niemand mehr, sich mit Maya anzulegen. Am Ende wurde das Ganze als Unfall abgetan.“

  Zitternd erhob sich Valentin und starrte Charles mit Tr?nen in den Augen an. Sein Gesichtsausdruck hingegen strahlte eine unheimliche Entschlossenheit aus. Bei diesem ungewohnten Anblick erschauderte Charles.

  ?Gib deine Hoffnung auf, Charles! In diesem Waisenhaus gibt es nur eine Regel, die du unter allen Umst?nden beachten musst: Stell dich niemals gegen Maya!“

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